| Aktuelles, Herz-Jesu-Stift, St. Vinzenzhaus & Haus Katharina Labouré

Verhütung der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 Virus-Infektionen Betretungsverbote der Einrichtung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stadt Köln hat auf Weisung des Ministers für Arbeit und Gesundheit (MAGS) NRW eine Besuchseinschränkung für stationäre Altenhilfeeinrichtungen verfügt.

Aus diesem Grund können Sie unsere Einrichtung grundsätzlich nicht mehr betreten.

Besuche sind nur in Ausnahmefällen (z.B. bei Palliativer Begleitung) und nur in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung möglich. Ansprechbar hierfür sind die Pflegedienstleitungen:

Für das Herz-Jesu-Stift in Köln-Dünnwald: Pflegedienstleitung Frau Susanne Hürter Tel.: 96649-333.


Für die Einrichtungen in Köln-Brück: Frau Heike Steimles Tel.: 9845-601, Frau Susanne Kreuz Tel.: 9845-787 und Frau Petra Schencker-Ripke Tel.: 9845-787.

Die Zugänge in unsere Einrichtung sind geschlossen. Unser Empfang ist schon ab 5:30 Uhr besetzt, da sich die Mitarbeitenden, die die Einrichtung betreten, einer Zugangskontrolle unterziehen müssen. Nach dem Händewaschen werden hierbei die Mitarbeitenden befragt ob sie Symptome haben, ob sie Menschen begegnet sind, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder ob sie in einem Risikogebiet waren. Auch wird die Körpertemperatur gemessen und die Mitarbeitenden über die im Haus geltenden Verhaltensregeln informiert.

Selbstverständlich ist Ihnen das Verlassen der Einrichtung für einen Spaziergang erlaubt. Allerdings geht das nur, wenn Sie von einem/r Mitbewohner/in oder einem Mitarbeiter begleitet werden. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass Sie die geltenden Regeln (Abstand zu anderen Personen mindestens 2 Meter) einhalten. Sollte dennoch ein enger Kontakt zu anderen Personen stattgefunden haben, (Beispiel: Sie treffen eine Verwandte und geben sich die Hand.) müssen Sie danach 14 Tage den Kontakt zu Mitbewohnern meiden, was nichts anderes bedeutet, als dass Sie in Ihrem Zimmer bleiben müssten. Deshalb macht es auf jeden Fall Sinn, den Abstand einzuhalten.

Mittlerweile haben sich aber auch schon neue Besuchsmethoden entwickelt. Angehörige und BewohnerInnen treffen sich am Gartenzaun. So kann man sich wenigstens mal sehen. Wenn Ihre Angehörigen entsprechend ausgestattet sind, können Sie auch gemeinsam mit Mitarbeitenden des Sozialdienstes via Internet Ihre Angehörigen sehen. Wir haben dafür auf einem Computer Skype installiert und können diesen mit dem Großbildschirm im Therapieraum/Sälchen verbinden.

Wir alle hoffen, dass diese einschneidenden Maßnahmen die Übertragung des Virus verhindern. Leider sind aber die Erfahrungen in anderen Häusern so, dass Bewohnern und Mitarbeitende bereits erkrankt sind. Sollte sich herausstellen, dass eine/r Bewohner/in mit dem Coronavirus infiziert ist, wird er/sie umgehend isoliert. D.h. derjenige bleibt in seinem Zimmer, darf keinesfalls von Mitbewohnern besucht werden. Die Mitarbeitenden dürfen das Zimmer ausschließlich mit Schutzausrüstung betreten. Das Zimmer und der Wohnbereich werden gekennzeichnet.

Wir haben jedem/r BewohnerIn, der/die in der Lage ist zu telefonieren, ein Telefon installiert und Ihren Angehörigen die Telefonnummer mitgeteilt.

Der Verzicht auf Besuche ist dabei ein wichtiger Baustein. Wir bauen hierbei auf Ihre SolidWir hoffen mit Ihnen, dass wir die nächste Zeit gut verbringen können und wissen darum, dass die Vinzentinerinnen uns im Gebet begleiten. Wenn Sie ein persönliches Gebetsanliegen haben, teilen Sie dies einer/m Mitarbeitenden Ihres Vertrauens mit. Diese/r kann Ihr Anliegen an Schwester Petra (sr.petra@vinzentinerinnen.de) weiterleiten. Die Schwestern in Nippes nehmen dies dann mit in ihre täglichen Gebete.arität!

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Maurer, Einrichtungsleiter