Die Vinzentinerinnen in Deutschland - ein Überblick

Es waren zunächst die  "klassischen" vinzentinischen Werke mit denen im Jahr 1852 die Vinzentinerinnen in Köln ihren Dienst aufnahmen: Betreuung von Waisenkindern, Schulunterricht, Nähschule für junge Mädchen, Hauskrankenpflege in den Pfarreien, Pflegedienste in den Krankenhäusern. Der Dienst weitete sich bald durch die Gründung von Behindertenheimen, Krankenhäusern und Krankenpflegeschulen, die Übernahme von Kindergärten und die Schaffung von Häusern zur Pflege betagter Menschen aus.

Neben solchen Aktivitäten, die an Institutionen gebunden sind, möchten wir heute, so wie schon Vinzenz von Paul, mit den verschiedensten Formen von Pastoralarbeit auf die dringendste geistige und geistliche Not vieler Hilfesuchender antworten.

Viele unserer Schwestern sind zusammen mit Laien auch im Ehrenamt stark engagiert. Sie besuchen kranke Menschen, bringen ihnen die hl. Kommunion, bereiten Sakramente und Wortgottesdienste vor, begleiten Kinder und Frauen in Notsituationen und stehen sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zur Seite.

Mit den vinzentinischen Ursprüngen verbindet uns auch heute noch insbesondere die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, von Menschen mit Behinderungen und von alten Menschen. Bei ihnen allen geht es wesentlich um ihre Selbstständigkeit und ihre Integration, um ein normales, selbstbestimmtes und würdevolles Leben.

Die Schwestern sind in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern tätig. Niederlassungen befinden sich im Rheinland, in Thüringen, in der Eifel und in der Schweiz.