Leben im Dienst – Was bedeutet Leben im Dienst?

"Geht mit Überzeugung auf die Straßen der Armen, der Herr ist euch dort vorausgegangen und er wartet dort auf euch!" (Johannes Paul II. an die Töchter der christlichen Liebe) 


Das Leben in einer geistlichen Gemeinschaft erscheint vielen Menschen nicht mehr zeitgemäß. Auch der Begriff des "Dienens" hat in der modernen Welt keinen sehr hohen Stellenwert mehr. Wir Vinzentinerinnen dagegen sind zutiefst von unserem Dienst an den Armen überzeugt und wir suchen darin die für uns spezifische Verbindung von Gebet, Leben und Arbeit zu verwirklichen.

 


 
Christlicher Glaube war nie ein Glaube des Rückzugs in die eigenen Interessen. Von Anbeginn waren die Jünger Christi in die Welt geschickt, um ihr und den Menschen zu dienen. Mit unserem Dienst an den Menschen, übernehmen wir ihnen gegenüber eine aus unserem Glauben resultierende soziale Verpflichtung: wir stehen an ihrer Seite, begleiten sie, setzen uns für sie ein, bieten ihnen Schutz und Beistand.

 

 

 

Unser Dienst gilt den Menschen, die nicht die Kraft und die Chance haben, die Fülle der von Gott eröffneten Möglichkeiten für sich wahrzunehmen. Mit ihnen und bei ihnen Zeichen des Evangeliums zu setzen bei Armut, Ausgrenzung, Entfremdung, Sinnvernichtung und Konsumorientierung, erfordert von uns, mutig unseren Dienst zu leisten. Dieser Auftrag ist zeitlos.

 

 

 

 

 

 

Auch wenn Not und Armut heute ein anderes Gesicht haben als vor über 370 Jahren: Auf die Fragen und Probleme unserer Zeit suchen wir durch ein Leben aus dem Glauben eine Antwort zu geben. Wir können nicht anders, denn

"Die Liebe Christi des Gekreuzigten drängt uns."