Das Schwesternkleid im Wandel der Zeit


Bis kurz nach dem II. Vatikanischen Konzil, als viele Frauenorden über ihre Ordenstracht nachzudenken begannen und diese nach und nach der neuen Zeit anglichen, waren die Vinzentinerinnen durch ihr langes blaugraues Taillenkleid und die ausladende, weiße Flügelhaube, die „Cornette“, bekannt.


Die unverwechselbare Tracht der Vinzentinerinnen wich 1964 einem einfacheren Kleid. Dieses Kleid war vor allem eine Rückorientierung auf das Kleid der Mitgründerin Louise von Marillac. Es wird - abgesehen von kleinen Veränderungen - bis heute getragen.

 



Seit 1997 ist das Tragen des einheitlichen Kleides für die Vinzentinerin nicht mehr verpflichtend. Sie kann heute einen blauen Rock mit weißer oder blauer Bluse oder das Schwesternkleid zum Schleier tragen. 

Weitere Änderungen bezüglich der Kleidung werden mit der Leitung der Gemeinschaft auf Provinzebene besprochen.

 

 

Damit die Schwestern immer gut erkennbar sind tragen sie ein Abzeichen mit den Initialen VS (Vinzenzschwestern).