Integriertes Hospiz             
im St. Vinzenzhaus                                              

                                                                                                       gefördert und unterstützt von der

                                                                                                         

"Ohne Schmerzen leben, liebevoll begleitet sein, in gewohnter Umgebung sterben dürfen“,
sind die Ziele, die das „Integrierte Hospiz“, im St. Vinzenzhaus verfolgt, ermöglicht und gefördert von der Bürgerstiftung Rheinviertel, mit finanzieller Unterstützung der "Julius-Barthels-Stiftung".

Wir achten die Würde eines jeden Menschen, indem wir ihm als Ebenbild Gottes mit Ehrfurcht und Toleranz begegnen. Als Christen sehen wir in jedem Menschen das Geschöpf Gottes, das weder nur ein Produkt der Natur ist, noch sich selber erschaffen kann. Dem Menschen wird das Leben von Gott geschenkt und wieder genommen.
Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung: Unmittelbar aus dem Begriff „Sterben in Geborgenheit“ lässt sich ableiten, was Sterbebegleitung von aktiver Sterbehilfe unterscheidet:

Sterbebegleitung meint die medizinische, die pflegerische und mitmenschlich-liebevolle verlässliche Begleitung, wenn die Zeit zum Sterben gekommen ist. Sie begegnet der Angst der Sterbenden vor Schmerzen und vor einem Mangel an pflegerischer Zuwendung und Einsamkeit. Für uns ist Sterbebegleitung Lebensbegleitung!

Sie gehört zur christlichen Nächstenliebe. Verlässliche Wegbegleitung bis zum Tod ist Ausdruck unseres Respektes vor der Würde des Menschen und Zeichen wahrer Solidarität.
Seit dem 01. November 2006 arbeitet Sr. Dhanya (Franziskaner-Clarissen) als Hospizschwester in unserem Haus. Als ausgebildete Krankenschwester ist sie als Hospizverantwortliche für die Begleitung der Sterbenden freigestellt.

Sie steht den Sterbenden und deren Angehörigen mit ihrer pflegerisch-fachlichen Erfahrung und ihrer menschlichen Zuwendung zur Seite. Ihre Nähe soll den Betroffenen zusätzliche Geborgenheit und Sicherheit vermitteln und die Mitarbeiterinnen auf den Wohnbereichen entlasten.

Entsprechend wird sie informiert, wenn sich der Zustand einer Bewohnerin oder eines Bewohners verschlechtert. Im Kontext des Einzuges führt sie mit den neuen BewohnerInnen und deren Angehörigen ein Gespräch, in dem unter anderem der individuelle Wille für den Krankheitsfall oder den Sterbeprozess ermittelt wird.

In der Begleitung der schwerkranken und sterbenden BewohnerInnen stehen deren Bedürfnisse und nicht die Aktivität der Einrichtung im Vordergrund. Wir legen Wert auf eine individuelle Begleitung und Betreuung sowie auf das Gespräch mit den Sterbenden und deren Angehörigen.

Den Angehörigen soll zusätzliche Aufmerksamkeit und besondere Unterstützung zukommen, damit sie im Interesse der Sterbenden die Begleitung bis zum Tod fortsetzen können.

Sterben ist ein Prozess von Leib und Seele. Auf Wunsch der sterbenden Person oder deren Angehörigen werden die seelischen Bedürfnisse wahrgenommen und seelischer Beistand geleistet und vermittelt.

Schwester Dhanya

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